International
Meine politische Arbeit erstreckt sich natürlich nicht nur auf Deutschland. Ich setze mich auch international für meine Anliegen ein.
07/2010: Michael Kauch engagiert für Zypern und das südliche Afrika
Neben seiner Arbeit als umweltpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion engagiert sich Michael Kauch auch im Vorstand zweier Parlamentariergruppen des Bundestages: als stellvertretender Vorsitzender der Parlamentariergruppen für Zypern und für die SADC-Staaten (südliches Afrika).
Die Parlamentariergruppen dienen vor allem dazu, die außenpolitischen Beziehungen des Deutschen Bundestages zu den Parlamenten auswärtiger Staaten zu pflegen. Ziel der insgesamt 54 bi- und multilateralen Gruppen ist es, einen kontinuierlichen Dialog mit den nationalen Parlamenten der Partnerstaaten zu führen.
Bei der Zusammenarbeit mit den afrikanischen Staaten setzt sich Michael Kauch vor allem für die Zusammenarbeit im Waldschutz und erneuerbare Energien ein. Hier setzt auch Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) aktuell einen Schwerpunkt.
Für Michael Kauch bietet sein Engagement zudem eine hervorragende Möglichkeit zum Informations- und Meinungsaustausch mit Parlamentariern, Botschaftern und Regierungsvertretern aus den jeweiligen Partnerländern. Dies geschieht einerseits bei Treffen in Berlin, andererseits auch bei Besuchen deutscher Abgeordneter vor Ort. So reiste Michael Kauch im Jahr 2008 mit einer Delegation der deutsch-zyprischen Parlamentariergruppe nach Zypern und führte dort intensive Gespräche.
06/10: Gespräch und Gedankenaustausch mit Greenpeace Afrika

- Michael und Michelle Ndiaye Ntab, Direktorin von Greenpeace Afrika, im Gespräch.
Passend zur Fußball-Weltmeisterschaft traf Michael Kauch in Berlin auf Michelle Ndiaye Ntab, die Direktorin von Greenpeace Afrika. Themen waren dabei der Klimawandel, der Waldschutz und nicht zuletzt das Problem der Korruption.
Im besonderen Fokus stand der illegale Fischfang. Besonders prekär stellt sich die Lage an der Westküste Afrikas dar: Industrielle Fangflotten – auch aus Ländern der EU - betreiben dort Raubbau an der Natur. Sie halten sich nicht an Fangquoten und sorgen durch zerstörerische Fangmethoden dafür, dass Fischbestände dezimiert und Lebensräume vernichtet werden. Dabei dringen die Schiffe selbst in die Wirtschaftszonen der afrikanischen Länder ein und entziehen den einheimischen Fischern die Lebensgrundlage. Die betroffenen Länder haben ihrerseits nicht die finanziellen Möglichkeiten, für den Schutz ihrer Küsten und Meeresgebiete zu sorgen. Hier ist also europäische Unterstützung erforderlich.
Darüber hinaus betonte Michael Kauch, dass gerade Entwicklungsminister Dirk Niebel einen Schwerpunkt im Bereich erneuerbare Energien und Waldschutz in Entwicklungsländern setzt. Gerade erneuerbare Energien können zu ländlichen Elektrifizierung und damit zu besseren Lebenschancen der Bevölkerung beitragen. Außerdem müssten auch Südafrika, Namibia und Angola ihren CO2-Ausstoß verringern, da sie pro Kopf inzwischen das Niveau von Industrieländern erreichen. Greenpeace Afrika hat seinen Sitz in Johannisburg, und koordiniert von dort seit 2008 Aktivitäten im südlichen Afrika.
12/09: Kauch bei Klimakonferenz in Kopenhagen

- Treffen der deutschen Delegation mit der Delegation von Guatemala.
Vom 15. bis 17. Dezember nahm der Dortmunder FDP-Bundestagsabgeordnete Michael Kauch an der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen teil. „Wir deutschen Abgeordneten wollen vor allem das Verhandlungsklima mit den Schwellenländern verbessern", erläuterte der umweltpolitische Sprecher der Liberalen. „Denn diese Länder werden wesentlichen Anteil haben, ob wir den Klimawandel in der Zukunft tatsächlich in erträglichen Grenzen halten können. Deutschland erwartet von ihnen nachprüfbare Beiträge und ist gleichzeitig zu finanzieller Unterstützung bereit."
Unter anderem traffen sich Michael Kauch und seine deutschen Kollegen mit den Delegationen Mexikos und Südafrikas. Aber auch Gespräche mit Vertretern Guatemalas und Japans, mit Nichtregierungsorganisationen sowie einem US-Senator standen auf der Tagesordnung. Dies sollte die deutsche Position bei den Regierungsverhandlungen unterstützen.
Antrittsbesuch beim neuen EU-Generaldirektor Umwelt
- Michael Kauch und EU-Umwelt-Generaldirektor Karl Friedrich Falkenberg.
Michael Kauch machte am 16. April 2009 einen Antrittsbesuch beim neuen Generaldirektor Umwelt der EU-Kommission. Der Deutsche Karl Friedrich Falkenberg hatte zu Beginn des Jahres das Amt übernommen, nachdem er zuvor für Handelsfragen zuständig war.
In dem einstündigen Gespräch ging es insbesondere um die UN-Klimaverhandlungen, die Behandlung energieintensiver Unternehmen beim Emissionshandel und die Öko-Design-Richtlinie. Michael Kauch drängte darauf, dass die Umsetzung des EU-Klimapakets so erfolgt, dass energieintensive Unternehmen wie die Chemieindustrie sachgerecht von der Versteigerung ausgenommen werden. Außerdem kritisierte er den zunehmenden Weg der EU-Umweltpolitik ins Ordnungsrecht, den die PkW-Flotten-Grenzwerte und die neue Öko-Design-Richtlinie deutlich machen. Er plädierte statt dessen für marktwirtschaftliche Instrumente, insbesondere die Ausweitung des Emissionshandel auf Verkehr und Wärmesektor.
Finanzkrise: nicht weniger, sondern besseren Klimaschutz
"Die Finanzkrise ist kein Grund für weniger Klimaschutz", so Michael Kauch bei einer Veranstaltung am 15.4.2009 in der Vertretung des Bundestages in Brüssel. Vor 50 Vertretern aus Wirtschaft und EU-Kommission verlangte Kauch aber effizientere Instrumente im Klimaschutz. Statt Ordnungsrecht à la Öko-Design-Richtlinie brauche man eine Ausweitung des Emissionshandels auf Verkehr und Wärmemarkt. Kauch lehnte neue Konjunkturpakete ab, "auch wenn sie grün angestrichen sind".
Statt dessen brauche man klare Entscheidungen, um Planungssicherheit. Bei den Detailentscheidungen zum Emissionshandel müsste die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Chemieindustrie gewahrt werden. Zudem müsse das deutsche CCS-Gesetz vor der Sommerpause kommen. "Vor allem aber müssen wir die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen zu einem Erfolg führen. Dazu müssen auch ausreichende Mittel für den Technologietransfer in Schwellen- und Entwicklungsländer bereit gestellt werden. Nur so werden wir China und Indien ins Boot holen", betonte Kauch.
10/2008: Parlamentariergruppe und Kauch besuchen Zypern

- Michael Kauch bei seinem Zypern-Besuch.
Michael Kauch reiste vom 20. bis 23. Oktober 2008 als Mitglied der Parlamentariergruppe Zypern auf die gleichnamige Insel. Ziel aller Parlamentariergruppen des Deutschen Bundestages ist es, einen kontinuierlichen Dialog mit den Parlamenten der Partnerstaaten zu führen. Dazu suchen sie möglichst oft das Gespräch mit Abgeordneten und anderen Vertretern der Partnerstaaten, um Informationen, Meinungen und Erfahrungen auszutauschen.
Als stellvertretender Vorsitzender der Parlamentariergruppe traf Kauch daher während seiner Reise auch den Präsidenten der Republik Zypern, Demtris Christofias sowie Özdil Nami, den Chefunterhändler der türkisch-zyrischen Volksgruppe, UN-Missionsleiter Zerihoun und eine Reihe von Abgeordneten aller Parteien zu politischen Gesprächen.
Im thematischen Mittelpunkt stand die Frage nach der Wiedervereinigung der Insel. Die Gespräche darüber sieht der Dortmunder Bundestagsabgeordnete nunmehr in eine entscheidende Phase gekommen und fordert die Bundesregierung nun auf, den Druck auf die Türkei zu erhöhen, die zyprischen Volksgruppen allein über ihre Zukunft entscheiden zu lassen und die Bereitschaft zum Abzug ihrer Truppen zu signalisieren. Zudem müsse die Bundesregierung beiden Volksgruppen deutlich machen, dass ein Abkommen auf Zypern die Grundfreiheiten der EU nicht dauerhaft außer Kraft setzen darf.
Neben einen aktuellen Einblick in die Verhandlungen zur Wiedervereinigung brachte die Reise interessante Erkenntnisse für die deutsche Innenpolitik. So zeige Zypern, wie man attraktive Unternehmenssteuern und einen niedrigen Stufentarif bei der Einkommensteuer mit Haushaltsüberschüssen verbinden könne.
09/2008: Kauch zum Vizepräsidenten von GLOBE Europe gewählt
Die Teilnehmer von GLOBE Europe haben heute abend in Brüssel auf ihrer Sitzung Michael Kauch zum Vice President der Organisation gewählt. Er setzt damit sein internationales Engagement für Umwelt- und Klimaschutz fort. GLOBE Europe ist ein Netzwerk aus Parlamentariern der EU-Mitgliedsstaaten und anderen Ländern wie Norwegen, Kroatien oder der Türkei, die sich partei- und länderübergreifend zum Schutz von Umwelt und Natur einsetzen. Nähere Informationen zu GLOBE Europe finden sie hier.
06/2008: Kauch leitet deutsche Delegation bei GLOBE-Konferenz in Japan

- Michael Kauch und die deutsche Delegation in Japan.
Im Juni fand in Tokio als Abschluss des Gleneagles-Klimadialogs der G8 die Konferenz der Umwelt-Parlamentarier-Organisation GLOBE statt. Michael Kauch leitete die deutsche Delegation und war in dieser Funktion auch beim japanischen Premierminister Fukuda zu Gast. Bei der GLOBE-Veranstaltung waren waren Abgeordnete aus den G8-Staaten und den fünf großen Schwellenländern vertreten. Die Umweltpolitiker forderten den G8-Gipfel, der wenige Tage später stattfand, zu einer Entscheidung über ein langfristiges Klimaschutzziel auf. Mit Ausnahme der chinesischen Delegation befürworteten alle Delegationen ein CO2-Reduktionsziel von 50 Prozent für 2050 im Vergleich zu 1990. Als erfreulich sah es Michael Kauch an, dass insbesondere in den USA und in Japan nunmehr ein klarer Politikwechsel erkennbar ist.
12/07: KAUCH unterstützt Wiederaufforstungsprojekt in Indonesien

- Michael Kauch vor Ort in Indonesien.
Vor der Klimakonferenz auf Bali hat der Dortmunder FDP-Bundestagsabgeordnete Michael Kauch ein Wiederaufforstungsprojekt auf der indonesischen Insel Borneo besucht und dort als praktisches Zeichen einen Baum gepflanzt. Gemeinsam mit einer Delegation des Umweltausschusses des Bundestages informierte er sich bei der Borneo Orangutan Survival Foundation (BOS) über den Schutz der Regenwälder und die zunehmende Bedrohung der Wälder durch Palmöl-Plantagen.
Für den Umweltausschuss sind diese Informationen zum Regenwald-Schutz wichtig, da in Kürze im Parlament die Biomasse-Nachhaltigkeitsverordnung
beraten wird. Dort sollen Kriterien über die Anbaubedingungen festgelegt werden, unter denen Biomasse wie Palmöl zur Energieerzeugung in Deutschland gefördert werden.
06/07: Kauch im Einsatz für den internationalen Klimaschutz: Parlamentarierkonferenz am 3. und 4. Juni 2007 in Berlin

- Premieminister Tony Blair und Michael Kauch.
Als Deutschland-Koordinator von GLOBE organisierte der umweltpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Michael Kauch eine internationale Parlamentarierkonferenz zum Klimaschutz, die vom 3. und 4. Juni 2007 in Berliner Reichstag stattfand. Rund 100 Parlamentarier aus den G8-Staaten und den fünf wichtigsten Schwellenländern wollten dabei vor dem G8-Gipfel ein klares Zeichen an die Regierungschefs senden: Wir brauchen jetzt einen Aufbruch zu einem wirksamen Post-Kyoto-Abkommen. Hauptredner der Konferenz war der britische Premierminister Tony Blair.
GLOBE, die Global Legislators Organisation for a Balanced Environment, ist ein Parlamentariernetzwerk, das u.a. den G8+5-Klimadialog des Gleneagles-Prozesses der G8 sowie einen Dialogprozess zur Verhinderung illegaler Waldrodung organisiert. Kauch leitete in Berlin – wie zuvor bei der letzten G8+5-Parlamentarierkonferenz im Februar in Washington – die deutsche Delegation.